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vSphere Import – Administratorhandbuch

Die Screenshots zeigen die englische Benutzeroberfläche. Angezeigte Namen und Adressen sind Beispiele; verwenden Sie die für Ihre Umgebung festgelegten Werte.

Zweck und Zielgruppe. Der vSphere-Import überträgt virtuelle Maschinen aus einer VMware-vCenter- oder ESXi-Umgebung nach eEVOS. Dieser Leitfaden beschreibt Vorbereitung, Verbindung, Import, Überwachung, Validierung und Rückrollplanung.

Vorbereitung

  • Quell-vCenter beziehungsweise ESXi muss vom eEVOS-Managementnetz erreichbar sein.
  • Verwenden Sie ein Konto mit den für Inventar, Datenträgerexport und VM-Abfrage erforderlichen Leserechten.
  • Prüfen Sie Ziel-Datastore, freie Kapazität, gewünschtes VM-Netzwerk und Zielknoten.
  • Dokumentieren Sie CPU, Arbeitsspeicher, Firmwaremodus, Festplatten, Netzwerkkarten und besondere VMware-Geräte der Quell-VM.
  • Erstellen Sie eine aktuelle Sicherung und definieren Sie ein Rückrollfenster.

Verbindungen verwalten

Gespeicherte vSphere-Verbindungen mit erfolgreichem Verbindungstest
Verbindungen verwalten: Testen Sie gespeicherte ESXi- und vCenter-Verbindungen vor dem Import.
  1. Öffnen Sie die Verwaltung der vSphere-Verbindungen.
  2. Fügen Sie Adresse, Port und Anmeldedaten des vCenter- oder ESXi-Systems hinzu.
  3. Prüfen Sie Zertifikatsinformationen und stellen Sie sicher, dass die angezeigte Gegenstelle korrekt ist.
  4. Testen und speichern Sie die Verbindung.
  5. Entfernen oder aktualisieren Sie nicht mehr benötigte Zugangsdaten nach Abschluss des Projekts.

Import starten

vCenter-Netzwerkzuordnung während des VM-Imports
Ordnen Sie jedes vCenter-Netzwerk dem vorgesehenen eEVOS-Netzwerk zu.
  1. Öffnen Sie den vSphere-Import-Assistenten und wählen Sie die gespeicherte Verbindung.
  2. Wählen Sie die Quell-VM und prüfen Sie deren ausgeschalteten oder konsistenten Zustand.
  3. Legen Sie Zielname, Datastore, Netzwerk und bevorzugten Cluster-Knoten fest.
  4. Kontrollieren Sie Festplattengrößen und den erwarteten Kapazitätsbedarf.
  5. Prüfen Sie die Zusammenfassung und starten Sie den Import.

Vermeiden Sie während des Imports Änderungen an der Quell-VM. Bei produktiven Systemen sollte der endgültige Import innerhalb eines abgestimmten Wartungsfensters erfolgen.

Auftrag überwachen

vSphere-Importaufträge mit Fortschritt und Warteschlangenstatus
Überwachen Sie aktive und wartende Importe in der Auftragsliste.
Erfolgreich abgeschlossene vSphere-Importaufträge
Prüfen Sie vor der Validierung der importierten VM, ob abgeschlossene Aufträge den Status Successful zeigen.

Die Job- beziehungsweise Verlaufsansicht zeigt Fortschritt, aktuelle Phase, Start- und Endzeit sowie Fehlerstatus. Ein längerer Stillstand kann durch Quell-Storage, Netzwerkbandbreite, große oder stark fragmentierte Datenträger und Timeouts verursacht werden. Starten Sie einen scheinbar hängenden Job nicht sofort erneut, sondern prüfen Sie zuerst Status und Verlauf.

Importierte VM validieren

  • Firmwaremodus und Bootdatenträger sind korrekt.
  • Alle erwarteten virtuellen Festplatten sind vorhanden und lesbar.
  • vCPU und Arbeitsspeicher entsprechen der Planung.
  • Netzwerkschnittstellen sind dem richtigen eEVOS-Netzwerk zugeordnet.
  • Betriebssystem startet ohne Reparatur- oder Wiederherstellungsfehler.
  • eEVOS-kompatible paravirtualisierte Treiber und Gastwerkzeuge sind installiert.
  • IP-Konfiguration, DNS, Zeit, Anwendungen und Dienste funktionieren.
  • Backup und Monitoring wurden neu zugeordnet und erfolgreich getestet.

VMware-spezifische Abhängigkeiten

Entfernen oder ersetzen Sie nicht unterstützte VMware-Geräte und Werkzeuge kontrolliert. Bei Windows-Systemen können VMware-vTPM, vSphere-Verschlüsselung, BitLocker, VBS oder Credential Guard zusätzliche Vorbereitung erfordern. Entschlüsseln oder verändern Sie Sicherheitsfunktionen nur nach dokumentierter Freigabe und mit vorhandenem Wiederherstellungsschlüssel.

Troubleshooting

  • Verbindung fehlschlägt: DNS, Routing, Firewall, Port, Zertifikat und Berechtigungen prüfen.
  • VM fehlt im Inventar: Sichtbarkeit des Kontos und Auswahl des richtigen Datacenters beziehungsweise Hosts kontrollieren.
  • Import stoppt: Zielkapazität, Netzwerkstabilität, Quell-Storage und Jobdetails prüfen.
  • Windows startet nicht: Bootmodus, Controller- und Netzwerktreiber sowie Verschlüsselungsstatus kontrollieren.
  • Netzwerk fehlt: Zielnetzwerk neu zuordnen und veraltete VMware-Adapter im Gast bereinigen.

Rückroll- und Abschlussverfahren

Die Quell-VM darf erst außer Betrieb genommen werden, wenn die importierte VM fachlich abgenommen, gesichert und überwacht wird. Vermeiden Sie parallelen Produktivbetrieb mit identischem Hostnamen oder identischer IP-Adresse. Dokumentieren Sie Importzeitpunkt, Quell- und Zielsystem, Prüfergebnisse und endgültige Stilllegung.